Münchner Spezialitäten

Münchner Spezialitäten

Griaß di God und Servus! Die bayerische Hauptstadt München hat neben traumhaften Landschaften und Plätzen einige köstliche Schmankerl anzubieten. Die Münchner Spezialitäten sind von zahlreichen Einflüssen anderer Länder geprägt – wie Tschechien und Österreich – und stammen aus der gut bürgerlichen, deftigen Küche. Tauche ein in das kulinarische München und lasse dich von Mercure inspirieren.

Mei, san die guat! Traditionelles Münchner Spezialitäten-Frühstück
Wer in München kulinarisch unterwegs sein will, kommt voll und ganz auf seine Kosten! Vom traditionellen bayerischen Bier bis zu deftigen Wurst- und Fleischspezialitäten, regionalen Milch und Käseprodukten und leckeren Fischspezialitäten – München hat einige Spezialitäten, die du keineswegs verpassen solltest!

Um gestärkt in den Tag zu starten, bietet sich ein traditionelles bayerisches Weißwurst-Frühstück an. Die „Weißwurscht“ ist das bekannteste Schmankerl, wobei ein Weißbier, eine Laugenbreze und süßer Senf dazu nicht fehlen dürfen. So ist es Tradition, dass Weißwürste noch vor 12 Uhr Mittag verzehrt werden, denn wie es so schön heißt: Die Weißwurst darf das Zwölfuhrläuten nicht hören! Der Geschmack der Brühwürste mit ihrer weißlichen Haut ist einzigartig und für all diejenigen, die die berühmteste unter den Münchner Spezialitäten noch nie zubereitet haben, kommen hier ein paar Tipps zur Zubereitung:

Zubereitung Weißwürste: 
Zwar werden die Weißwürste warm verzehrt, aber gekocht werden sie nicht! 

Stelle einen großen Topf auf den Herd und bringe das Wasser zum Kochen
Sobald das Wasser kocht, nimm den Deckel ab und reduziere die Temperatur
Sprudelt das Wasser nicht mehr, lege die Weißwürste portionsweise in das Wasser
Nach circa 10 Minuten sind die Weißwürste durchgewärmt und können aus dem Topf genommen werden

Sind die Weißwürste fertig gezogen, schnapp „a Brez‘n“ und den süßen Senf „a Woazn“ und dem Genießen der Münchner Spezialitäten steht nichts mehr im Weg. Doch wie isst man die Weißwurst richtig? 

"Zuzeln" wie die Bayern
Der Bayer zuzelt die Weißwurst! Das heißt, Messer und Gabel werden beiseitegelegt und die Wurst wird in die Hand genommen. Hier eine Anleitung: 
Halte die Weißwurst zwischen zwei Fingern fest 
Tauche die Wurst in den süßen Senf
Beiße oben in die Wurst hinein, sodass sich die Pelle löst
Nun heißt es: kräftig saugen, sodass die Wurst aus der Haut gezogen wird

Für „Nicht-Bayern“ mag das Zuzeln etwas seltsam aussehen, doch ist es eine traditionelle Art und Weise, die berühmte Weißwurst zu essen. Schaffst du es mit dem Zuzeln nicht, kannst du natürlich Messer und Gabel zu Hilfe nehmen!
Mit Münchner Spezialitäten für Zwischendurch stärken – die Brotzeit
Münchner Spezialitäten sind bayerische Traditionsgerichte –  deftig, kräftig und richtig guad! So fängt ab dem Frühling die Biergarten-Saison an, wo ein bayerisches Brotzeitbrettl nicht fehlen darf. Unter Brotzeit wird eine Zwischenmahlzeit verstanden, die anderorts einem Imbiss ähnlich ist. Bauernbrot, Butter, Wurst, Käse, Leberkäse, Schinken und „Radieserl“ dürfen hierbei nicht fehlen. Besonders wichtig ist dabei der bayerische Brotaufstrich „Obazda“, der in den Sommermonaten und zur Wiesn nicht wegzudenken ist. Die in München beliebte kulinarische Käsezubereitung wird oft als Teil der Brotzeit serviert. Wer den köstlichen Aufstrich selbst ausprobieren möchte, findet hier einen Rezepttipp:

Zutatenliste für 4 Portionen
200 g reifer Camembert oder Tortenbrie 
200 g weiche Butter
250 g Frischkäse
2 Zwiebeln (etwa 50 g)
1 Schluck Bier
Edelsüß-Paprika
Salz, Pfeffer
Gemahlener oder ganzer Kümmel (je nach Geschmack)

„Obazda“-Zubereitung
Camembert und Butter in Stückchen schneiden und mit dem Frischkäse vermengen bis die Masse cremig ist. 
Kleingeschnittene Zwiebeln und Bier hinzugeben und mit Paprikapulver, Kümmel, Salz und Pfeffer würzen. 
1-2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen – fertig! 

Damit die Münchner Spezialität keinen bitteren Geschmack durch die Zwiebeln entwickeln kann, sollte er noch am gleichen Tag verzehrt werden. Ein offenes Weißbier zum Verzehr des Aufstrichs sollte ebenfalls nicht fehlen sowie eine frische „Brez’n“, das bekannte und leckere Laugengebäck.
„Schweinshaxn“ – die deftige warme Mahlzeit unter den Münchner Spezialitäten
Wer nach der Brotzeit noch Hunger hat oder bekommt, kann sich an den zahlreichen Münchner Hauptspeisen-Spezialitäten satt essen. Die bayerische Küche ist besonders für deftige Fleisch- und Wurstspezialitäten bekannt und aus der herzhaften Heimatküche nicht mehr wegzudenken. Die Beilage besteht meist aus Kartoffel-Zubereitungsarten, vom Püree bis zu Kartoffelknödeln. Dazu darf natürlich keine Soße fehlen!

Die wohl bekannteste Spezialität in München ist die knusprige bayerische Schweinshaxn. Dieses Beinstück des Schweins ist mit einer dicken Fettschicht umgeben und wird im Ofen gebraten, sodass eine leckere Kruste entsteht. Diese wohlschmeckende Kruste verleiht dem Fleisch sein intensives Aroma. Knödel, eine würzige Soße aus Dunkelbier oder bayrischer Krautsalat mit Speck und Kümmel passen perfekt zu dieser bayerischen Spezialität und erzeugen einen unvergesslichen Schmaus. In diesem Sinne: An Guadn!
Der Kassenschlager unter den flüssigen Münchner Spezialitäten: Bier!
Für alle Bierliebhaber ist München ein Paradies! So ist das Bier ein beliebter Klassiker unter den Münchner Spezialitäten, der stetig an Beliebtheit gewinnt. Ob zum Weißwurstfrühstück, deftigem Mittagessen oder Brotzeit – ob „Woazn“ oder Helles, das Bier gehört einfach dazu! München lässt das Herz von Bierenthusiasten höherschlagen, so findet man neben dem größten Volksfest der Welt, wo reichlich Bier schäumt, sechs Brauereien mit kulinarisch flüssigen Köstlichkeiten! Zum Wohle!
Süße Münchner Spezialitäten
Neben den traditionellen und deftigen Gerichten hat München kulinarisch noch einiges mehr zu bieten. Denn für die perfekte Abrundung eines Menüs darf es an süßen Versuchungen nicht fehlen! Wir haben für dich die bekanntesten kulinarischen Nachspeisen in München zusammengestellt: 

Bayerisch Creme: Die „Bayerisch Creme“ ist einer der bekannten und beliebtesten kalten Süßspeisen. Dieses süße Schmankerl ist eine himmlisch sahnige Versuchung mit Vanille und stammt von der bayerischen Herzogstochter Isabeau de Bavière aus dem Jahr 1385.

Apfelkücherl: Die bayerischen Apfelkücherl oder Apfelkiacherl sind auch unter „Apfelpfannkuchen“ oder „Apfelringe im Teigmantel“ außerhalb von Bayern bekannt. Sie sind ein Pfannengericht und eine köstliche Abrundung eines jeden Menüs!

Zwetschgendatschi: Dieser Blechkuchen mit Zwetschgen wird aus Mürb- oder Hefeteig gebacken. „Datschi“ ist bayrisch und bedeutet so viel wie hineindrücken. Die Zwetschgen werden dabei nur leicht in den Teig hineingedrückt.

Auszogne: Dieses köstlich-süßen Krapfen werden auch Kirchweihnudeln oder Kirtanudeln genannt. Das Schmalzgebäck ist in der Mitte schön dünn und knusprig sowie am Rand fluffig und weich. Ein leicht süßer und schmalziger Geschmack verleiht dem Gebäck ein einmaliges Aroma.


Bei all diesen Schmankerln ist dir das Wasser im Mund zusammengelaufen? Ab nach München! Uns bleibt nur zu sagen: An Guadn und Prost!
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